Die digitale Form der Gemeindebriefe

Wenn man sich als Gemeindeglied das erste Mal mit dem Verfassen der Gemeindebriefe befasst, interessiert einen, welche Inhalte als berichtenswert angesehen werden. Schon im Mittelalter gab es die guten Lieder und schlechte. Und auch beim Gemeindebrief ist es eine Entscheidung welche dieser Lieder man singt.Viele Medien verfolgen heute ja das Prinzip, nur bad news seien good news. Anders beim Gemeindebrief. Ein guter Gemeindebrief kann dem entgegenwirken. Im Gemeindbrief können good news als genau die gute Nachricht platziert werden. Es stellt sich die Frage nach dem Nutzwert der guten Nachrichten im Gemeindebrief. Die verantwortlichen Verfasser sollten einen Gemeindebrief immer wieder in diese Richtung eines für den Leser positiven Mehrwertes prüfen. Ein Gemeindebrief nicht zuletzt ein gutes Gefühl geben.

Gemeindebriefe leben von dem kommunizierten Leitbild einer Gemeinde. Gemeindebriefeorientieren sich an den Bedürfnissen und Erwartungen der Leser der Gemeindebriefe. Gute Gemeindebriefe haben für den Leser mehr als nur einen Nutzwert. Sehr häufig verfügen Gemeindebriefe über die grundlegenden Eigenschaften journalistischer Texte, und bestechen durch Aktualität, Periodizität, Universalität und Publizität. Gute Gemeindebriefe streben konkrete Ziele an. Denn diese Gemeindebriefe sollen die angesprochenen Gemeindeglieder auch an die Gemeinde binden. Die Gemeindeglieder aus der Gemeinde sollten sich im Idealfall im Inhalt der Gemeindebriefe auch finden. Der Gemeindebriefbietet die Möglichkeit, die oft so genannten good news auch zu entsprechenden realen guten Meldungen der Gemeindebriefe zu machen.

Die digitale Form der Gemeindebriefe erleichtert die Abrufbarkeit älterer Versionen enorm, wenn der Gemeindebrief die technischen Möglichkeiten des Computerzeitalters voll ausschöpft. Das Archivieren beim Gemeindebrief kann so eingerichtet werden, das es keinen Mehraufwand darstellt. Und auch die weitere Modulierung der Informationen der Gemeindebriefe in weitere Kanäle und andere Medien wird um ein vielfaches vereinfacht. Die journalistische Qualität entscheidet letzthin auch bei einem Gemeindebrief über die Akzeptanz bei der Leserschaft, und verhilft der Gemeinde zu einem individuellen und dauerhaften Auftritt in der Öffentlichkeit.

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